Sie sind hier: Aktiv werden / Rettungshundeprüfung / Eignungstest

Eignungstest

Der Eignungstest soll darüber Aufschluss geben, ob der Hund für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet ist.

Die Hunde sollen dabei ein selbstsicheres und selbstständiges Handeln und ein zuverlässig entwickeltes Sozialverhalten zeigen.

Bei dem Test wird auf die jeweilige Lebensphase (Pubertät etc.) des Hundes Rücksicht genommen.

Die Testelemente sind:

Verhalten gegenüber fremden Personen

Eine Personengruppe in Form eines Spielkreises aus 5 Personen die den Hund abwechselnd rufen und mit Spiel oder Futter belohnen, prüft das Verhalten gegenüber fremden Personen.

Die Hunde sollen freudig auf den Zuruf zu den Personen hinlaufen und unbefangen spielen bzw. das angebotene Futter/Fleisch annehmen.

Wenn die Personen der Gruppe auf den Hund zugehen, soll er kein Meideverhalten zeigen.

 

Trageübung

Der Hund soll sich von einer fremden Person ruhig aufnehmen und ca. 20m vom Hundeführer wegtragen lassen. Der Hund trägt bei dieser Übung zur Sicherheit der Helfer, einen gut sitzenden Maulkorb.

 

Stürzende Person

Personen, die sich auffällig verhalten, z.B. Gehbehinderte oder stürzende Menschen, soll der Hund gleichmütig hinnehmen.

 

Optische Umwelteinwirkungen

Am Einsatzort kann es manchmal sehr laut und unruhig zugehen. Der Hund soll flatternde Planen, laute Geräusche von Sirenen, Qualm und Feuer, Schirme u.Ä. gleichmütig hinnehmen.

 

Spielen mit einem Gegenstand

Im Spiel mit einer fremden Person, soll der Hund ein altersgerechtes, gut entwickeltes Spielverhalten zeigen und freundlich und unbefangen sein.

 

Verträglichkeit mit anderen Hunden

Am Einsatzort sind oft viele andere fremde Hunde und manchmal werden die Hunde nebeneinander eingesetzt. Dafür müssen sie untereinander verträglich sein.

Bei diesem Testabschnitt, soll der Hund an der lockeren Leine, gelassen durch eine Reihe von 5-10 Hundeführern mit ihren Hunden gehen.

 

Gewandtheit

Im Gelände finden sich oft unbekannte Untergründe oder Bauten. Die Hunde sollen davor nicht zurückschrecken.

Im Eignungstest, sollen sie mindestens zwei unterschiedliche Materialien gelassen betreten. Z.B. Gitterroste, Folien, Geröll oder bewegliche, klappernde Untergründe.

 

Verweistest / Eigenanzeige

Um den Suchtrieb einschätzen zu können, macht man eine Eigenanzeige. Ein Helfer hält den zu testenden Hund. Der Hundeführer verschwindet aus dem Gesichtsfeld seines Hundes und versteckt sich. Einmal losgelssen, soll der Hund ein lebhaftes Suchverhalten zeigen. Er soll solange bei dem Versteck des Hundeführers bleiben und scharren, bellen etc. bis der Hundeführer sich wieder zeigt.