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Hundeführer werden

Hundeführer mit ihren Hunden
Jeder Hundeführer ist mindestens ausgebildeter Sanitätshelfer

Rettungshundeführer zu werden ist gar nicht so kompliziert. Sie brauchen zuerst einen geeigneten Hund. Groß genug soll er sein, damit er schnell genug ist, gesund, mit offenem Wesen, bell- und bewegungsfreudig. Nicht älter als 1-2 Jahre. Idealerweise bereits mit bestandener Begleithundeprüfung.

Die Hunde müssen einen Eignungstest bestehen. Dabei werden Wesen und Sozialverhalten der Hunde geprüft.

Das kommt auf Sie zu:

  • Einmalig 80 Stunden Sanitätshelferlehrgang mit Prüfung.
  • Die Staffel trainiert mittwochs 1-2 Stunden auf dem Hundeplatz und an den Samstagen 2-4 Stunden im wechselnden Gelände im Raum Hamm - Werl - Möhne - Neheim - Wickede. Dazu kommt die Zeit, die man sich täglich privat mit der Ausbildung des Hundes beschäftigt.
  • Sie sollten mobil sein, denn die Trainingsgebiete liegen oft weit auseinander.
  • Sie sollten wetterfest sein, denn trainiert wird bei jedem Wetter, in jeder Jahreszeit.
  • Jeder Hundeführer ist auch Ausbildungshelfer für die Hunde der Kameraden. 
  • 20 Stunden Sanitätsfortbildung pro Jahr sind Pflicht
  • Arbeitseinsätze und Sanitätsdienste auf Veranstaltungen, kommen gelegentlich dazu.
  • Sie sollten natürlich bereit sein, nach erfolgreicher Prüfung in den realen Einsatz zu gehen. Wir sind ehrenamtlich tätig und jeder aktive Hundeführer entscheidet selber, welchen Einsatz er annimmt oder, aus welchen Gründen auch immer, ablehnt. Ziel ist es aber, dem Menschen der Hilfe braucht, Hilfe zu bringen und das kann unter Umständen bedeuten, in emotional belastende Situationen zu geraten. 
  • 6 Monate Probezeit
  • Die Gemeinschaft des Ortsvereines, entscheidet dann per Abstimmung über die Aufnahme in den Ortsverein Ense.

Die Ausbildungshelfer

Unsere Ausbildungshelfer, sind wichtige Bezugspersonen für unsere Hunde. Ihre Fähigkeiten und ihr Einfühlungsvermögen, entscheiden mit über den Erfolg der Ausbildung. Sie müssen hundegerecht Spielen und mit exaktem Timing belohnen können. Zögerliche Hunde werden vom Helfer motiviert und forsche Charaktere werden in ihre Schranken gewiesen. 

Auch im Einsatz unterstützen die Ausbildungshelfer die Hundeführer. Als Begleitperson, indem sie z.B. den Funkkontakt mit der Einsatzleitung halten, für das Sanitätsmaterial sorgen und sie leisten wertvolle Arbeit bei der Erstversorgung der gefundenen Person.

Fremdhelfer

Wir freuen uns auch immer wieder über externe Hundefreunde, die bereit sind als Fremdhelfer bei der Ausbildung mitzuwirken, indem sie sich von uns im Wald verstecken lassen, damit die Hunde regelmäßig unbekannte Personen suchen können.

Fremdhelfer haben keine Interaktionen mit den Hunden. Sie verhalten sich ebenso passiv, wie eine im realen Einsatz gefundene Person.

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